Jan 23

Wirkungsweise der Triptane

Wirkmechanismus
Triptane sind wie Serotonin Agonisten an 5-HT1B- und 5-HT1D-Rezeptoren (zusammengefasst als 5-HT1B/1D-Rezeptoren). Für die Wirksamkeit der Triptane werden drei Mechanismen diskutiert, die mit einer Aktivierung dieser Rezeptoren assoziiert werden:

Triptane führen zu einer Verengung der bei einem Migräneanfall erweiterten zerebralen Blutgefäße.
Triptane hemmen die Ausschüttung entzündlicher Peptide, wie z.B. Substanz P und Calcitonin gene related peptide (CGRP), aus Neuronen im Zentralnervensystem.
Triptane hemmen die Ausbreitung von Schmerzreizen über die Hirnrinde.
Darüber hinaus zeigen die meisten Triptane eine agonistische Wirksamkeit an 5-HT1F-Rezeptoren. Eine Aktivierung dieser Rezeptoren führt ebenfalls zu einer Hemmung der Freisetzung entzündlicher Peptide, nicht aber zu einer Gefäßverengung zerebraler Blutgefäße. Der 5-HT1F-Rezeptor ist somit möglicherweise ebenfalls an der Migränewirksamkeit der Triptane beteiligt.

Wirkungsweise der Triptane
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