Wann tritt Migräne auf ?
Die meisten Migräneleidenden sind zwischen 30 und 50 jahre alt, wobei Frauen bis zu dreimal häufiger betroffen sind als Männer.
Ein Grund hierfür können hormonelle Schwankungen sein, denn tatsächlich berichten viele Frauen, dass Sie verstärkt in der Zeit
um ihre Periode unter Migräne leiden.
Häufig treten die ersten Migräneanfälle während der Pupertät auf. Eher selten machen sie sich im Alter von über 50 jahren zum ersten
male bemerkbar. Sollten Sie allerdings zu den Migränepatienten gehören, bei denen die ersten Beschwerden mit über 50 Jahren auftraten,
ist ein Arztbesuch zu empfehlen.
Der typische Migräneanfall
Bei den Betroffenen ist der Leidensweg so stark, dass sie oft nicht in der Lage sind, ihren Alltag zu bewältigen.
Das typische Muster eines Migräneanfalls umfasst fünf Phasen mit jeweils individuellen Symptomen und Ausprägungen.
Phase 1, Frühphase:
Warnsymptome wie Stimmungsschwankungen, Übelkeit oder Heißhunger. Dauer: mehrere Stunden bis ein oder zwei Tagen.
Phase 2, Aura:
visuelle Ausfallerscheinungen, Flimmern vor den Augen, Doppeltsehen, geht der Kopfschmerzphase bei ca. 15% der Patienten voraus.
Dauer: Beginn etwa eine Stunde vor dem eigentlichen Migräneanfall, die Aura verschwindet mit Beginn der Kopfschmerzen.
Phase 3, Kopfschmerzphase:
klopfende, meist einseitiger Kopfschmerz. Weitere Symptome sind u.a. Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Lärmempfindlichkeit. Dauer: 4-72 Stunden.
Phase 4, Auflösphase
Beginn der Erholung, in der sich die Symphtome abschwächen, manchmal erst nach dem Schlafen oder Erbrechen.
Phase 5, Erholungsphase
Die Symptome verschwinden, die Patienten können sich jedoch noch bis zu 48 Stunden erschöpft fühlen.
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Was passiert eigentlich bei Migräne:
Während eines Migräneanfalls finden im Gehirn eine Reihe von Veränderungen statt, die völlig anders sind als bei normalen Kopfschmerzen.
Eine entscheidende Position ist dabei der körpereigene Botenstoff "Serotomin, der an Stoffwechselprozessen im Gehirn beteiligt ist.
Bei einem Migräneanfall kommt es zu einem Ungleichgewicht der Serotominhaushaltes im Gehirn.
Dadurch weiten sich die Blutgefäße, Nerven werden stimuliert. die Folge... Störungen des Brechzentrums, pochende Kopfschmerzen, Lärmempfindlichkeit usw.
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