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Anmeldungsdatum: Sep 23, 2004 Beiträge: 23
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Verfasst am: 29.09.2004 22:06 Titel: Was hat die Entzündung mit der Migräne zu tun ? |
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Die Entzündung ist die Haupterklärung für den Schmerz. Aus bisher nicht bekannter Ursache werden bei Migränepatienten die Nerverfasern in den Gefäßwänden des Gehirns durch die genannten Auslösefaktoren (trigger) gereizt.
Der Reiz wird an die "Nachrichtenzentrale" Gehirn weitergeleitet. Diese Meldung wird von dort so verstanden, als geschähe in der Gefäßwand irgend etwas, das "repariert" werden muß.
Also erteilt die Zentrale den Befehl:
"Schütz die Stelle, von der ein Notruf einging"
Welche Möglichkeiten des Schutzes hat der Körper? Eben die Entzündung, wie wir Sie beschrieben haben, Botenstoffe, die die Entzündung einleiten, werden über die Blutbahn an den Ort des Geschehens geschickt. So finden nun als Reaktion an den Gefäßwänden alle die genannten Vorgänge statt., die wir bei den Entzündungszeichen kennen. Natürlich geschied dies nur in einem mikroskoppisch kleinen Ausmaß und nur an einigen bestimmten Stellen der Arterien.
Man kann stark vereinfacht sagen, daß eine überschließende Schutzmaßnahmen an den Blutgefäßen im kopf stattfindet:
Die Adern erweitern sich, Ihre Wand wird kurzfristig durchlässig, es kommt zur Schwellung.
Es entsteht ein Teufelskreis:
Die ursprüngliche Fehlermeldung an das Gehirn hat etwas in Gang gesetzt, das nun wirklich weh tut. Denn die Erweiterung der Adern und die Schwellung reizen jetzt tatsächlich die Nerverfasern und der Schmerz setzt ein.
Auch wenn nichts dagegen unternommen wird, enden diese Entzündungsvorgänge irgandwann. Es kehrt wieder der Normalzustand ein.
Dies kann aber eben vier Stunden bis drei Tage dauern und im schlimmsten fall nach zwei Tagen Pause wieder auftreten. |
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