Migräne mit Aura

Dieses Thema enthält 1 Antwort und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Admin vor 1 Jahr, 5 Monate.

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  • #177

    Admin
    Keymaster

    Tagchen,
    bin neu hier bei Euch!
    Leide auch unter Migräneattacken mit Aura, bei mir beginnt es so, dass ich einen kleinen Punkt sehe, gleiche Optik wie ein Blick in eine Glühbirne. Dieser Punkt wird immer grösser, bis ich nichts mehr sehe.
    Wenn dieser Zeitpunkt erreicht ist, wird ein kompletter Arm taub, die Seite wechselt immer mal, und mein Gesicht auch. Einmal war das Taubheitsgefühl nicht auf eine Körperhälfte beschränkt sondern dehnte sich über beide Körperhälften aus. Das war sehr erschreckend.
    Die Aura hält bis zu 90 min. an, was ich als sehr, sehr lange empfinde! ❓
    Sobald die Aura verschwindet bekomme ich die Schmerzen, wenn ich es rechtzeitig schaffe mir Schmerzmittel „einzuwerfen“, hält es sich in Grenzen, wenn nicht bin ich zu nichts mehr zu gebrauchen.
    Mir ist ausserdem aufgefallen, dass ich mich während einer Attacke nicht artikulieren kann, ich blubbere dummes Zeug, als wenn mein Mund die Begriffe und Sätze die ich sagen möchte nicht aussprechen kann.
    Klingt das irgendwie paranoid? Oder hat das sonst noch jemand in dieser Form?
    Den Rest des Migräne-Tages verbringe ich im Bett, den Tag danach bin ich wie gerädert. Dieses Schlappsein dauert bis zu drei Tagen an.
    Zum Glück muss ich mich trotz (für meine Begriffe) fieser Schmerzen nur selten übergeben, ich versuche das immer einzuhalten weil es dann nur noch schlimmer wird.
    Als Therapie nehme ich Dolormin Migräne, zwei Stück direkt zu Anfang und nach zwei bis drei Stunden noch eine. Die helfen zwar nur bedingt, sind aber das einzigste was ich dann vertrage.

    #178

    Admin
    Keymaster

    Ich habe genau die selben Symptome wie Seh- und Sprachstörungen, Taubheitsgefühl und übelkeit. Zwischen meinem 16 und 25. Lebensjahr wurde ich ca. 2 mal im Monat von Migräneattacken heimgesucht. Nun bin ich seit ca. 2 Jahren fast Migräne frei. Hatte nur noch 2 leichte Anfälle.

    Ich habe durch Führen eines Migränetagebuchs herausgefunden, dass die Attacken sich besonders dann häuften, wenn ich einige Tage vorher Chinesisch gegessen hatte. Bei Recherchen im Internet bin ich dann auf das Thema Glutamat (E621) gestoßen. Ich habe dann meine Ernährungsgewohnheiten insofern umgestellt, dass ich alle Gerichte, die diesen Stoff enthalten (Chinesisches Essen, Fertiggerichte, Fixprodukte, Chips, …) nunmehr vermeide. Auch wenn ich Abends essen gehe, zögere ich bei Unsicherheiten nicht zu fragen, ob etwas Glutamat enthält (es ist erschreckend, dass viele Köche dies gar nicht kennen). Jeder der Migräne hat, sollte sich mit diesem Thema unbedingt mal näher befassen, es ist wirklich unglaublich, was die Nahrungsmittelindustrie uns da unterjubelt. Es ist wirklich eine einfache, günstige und gesunde Möglichkeit ein weitestgehend migränefreies Leben zu führen.

    LG, Katharina

    PS: Ãœbrigens, es gibt auch einige wenige Asiatische Restaurants, die auf den Einsatz von Glutamat ganz verzichten oder bei denen es zumindest möglich ist, dass die Speisen glutamatfrei zubereitet werden.“

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